Königstour 2016 - Blue Knights Germany6

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Königstour 2016

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Reisebericht von der „Königstour 2016“


 
Zu meiner 10. Tour haben sich die Ritter Helmut B. Wolfgang V. Günter G. und zwei Freunde Ali. und Reini W. gemeldet.
Leider musste Helmut aufgrund einer Erkrankung kurzfristig absagen. So starteten wir nun zu fünft am Sonntag, 05.06. gegen 09:30 Uhr zu unserer Tour.

Bei etwas durchwachsenem Wetter ging es dann über Mittenwald, Leutasch, Telfs zum Kütei. Weiter nach Ötz über das Timmelsjoch zu unserer ersten Pension auf halbem Weg zum Jaufenpass. Die Pension ist unter neuer Leitung und wir haben festgestellt, dass diese Pension eine sehr lohnenswerte Adresse wurde.

      

Am nächsten Tag war dann herrliches Wetter und wir machten uns auf den Weg über die Pässe zu unserer nächsten Unterkunft in Slowenien. Der Weg führte über den Jaufenpass über das Penserjoch nach Ritten, weiter über Karrerpass, Pordoijoch, Falzarego, Paso di Croci zum Passo Razzo.
Hier erlebten wir nun eine böse Überraschung. Am Pass oben angelangt versperrte ein italienisches Militärfahrzeug uns den Weg und der Soldat erklärte uns unmissverständlich, dass wir umdrehen müssen.
Wir mussten den ganzen Weg wieder zurück und dann über den Paso d. Mauria auszuweichen. Von hier aus ging es dann zügig über Tolmezzo
und
weiter zum Passo Predel. (Grenze nach Slowenien)
Unserer Pension erreichten wir nur wenige Kilometer nach der Grenze. Wir kamen dort gegen 18:30 Uhr, nach etwas mehr als 400 Kilometern und 10 Pässen, etwas erschöpft an.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann am darauffolgenden Tag gegen 09.00 Uhr bei schönstem Wetter wieder auf die Straße. Wir hatten heute nur ein kleines Stück (170 km) bis zu unserer Unterkunft. Bei der Abfahrt kippte das Motorrad vom Wolfgang um und er verletzte sich dabei am Fuß.
Man gab dem aber keine große Bedeutung bei.  
Bei unserer Pension angekommen klagt Wolfgang jetzt doch über starke Schmerzen. So fuhr er in Begleitung von Günter mit der Wirtin in das Krankenhaus.
Beim Röntgen kann es heraus. Wolfgang hat sich einen Mittelfußknochen gebrochen. Seine Motorradtour endete somit hier. Er organisierte über den ADAC seine Rückholung sowie die Rückholung seines Motorrads.

In dieser Pension waren wir bereits letztes Jahr und wir freuten uns schon auf das Schwimmbad. Eine super Idee bei sonnigem und heißem Wetter. Dieses Jahr konnten wir dieses Angebot aufgrund des sehr durchwachsenen Wetter leider nicht so nutzen.

Den nächsten Tag mussten wir dann nur noch zu viert unseren Ausflug fahren. Wolfgang blieb etwas wehmütig zurück. Auch bei dieser Tour die uns bis nach Rijeka sowie in das slowenischen,                                                                                                kroatische Grenzgebiet führte blieben wir zwar weitgehend trocken aber ohne Regenzeug ging                                                                                                auch an diesem Tag nichts.

Am 5. Tag unserer Tour hieß es dann endgültig Abschied vom Wolfgang zu nehmen Er musste noch einen Tag warten, da er am nächsten Tag mit einem San-Kfz abgeholt
und nach Hause gebracht wurde. Wir vier hatten einen sehr kalten und regenreichen Tag erwischt. Wir mussten nach Kleinarl. Über den Loibelpass, Turracher Höhe und den hohen Tauern erreichten wir dann unsere Pension. Wir wurden schon erwartet und konnten unsere Mopeds gleich mal ins trockene stellen.

Wir zogen uns um und unser Wirt fuhr uns mit dem PKW zum Abendessen. Am nächsten Morgen nach einem guten Frühstück fuhren wir nun bei herrlichem Wetter wieder los.

Wir entschlossen uns, nicht die kürzeste Strecke zu wählen sonder den Tag noch zu nutzen. So nahmen wir noch den Gerlospass mit und fuhren auf bekannten Straßen wieder nach Hause.




Es war wieder eine schöne Tour die wir nicht missen möchten.  Außer Wolfgang zum Teil.



 
Ride with pride


 


 
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