Eisspeedway in Inzell - Blue Knights Germany6

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Eisspeedway in Inzell

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Eisspeedway – Team-Weltmeisterschaften in Inzell
am 11./12.März 2017
sauguad (bayrisch) – spitze (hochdeutsch) – geil (neudeutsch)
Beim internationalen Treffen im Sommer 2016 vom 24.-26.Juni  bei Germany XI in Inzell hat mein Mann Werner – in seiner Jugend großer Eisspeedway Fan – einen Gutschein für ein Wochenende im Sportcamp des BLSV incl. Besuch der Eisspeedway –Team-WM ersteigert. Gestiftet wurde dieser vom Geschäftsführer Wolfgang Schreiner, selbst Mitglied der blauen Ritter.
Am 10.März war es dann soweit. Wir reisten schon am Freitag an und genossen den Nachmittag, bzw. Abend in Inzell. Dort trafen wir uns dann noch mit unseren Freunden Martina und Gerhard,  auch Germany XI, und natürlich Wolfi in den urigen Kaminstubn zum Steakessen. Überall war schon mächtig was los. Eisspeedway-Fans aus ganz Europa bevölkerten den kleinen Ort.
An Samstag begrüßten uns die Berge in herrlichster Pracht und ein schöner Frühlingsmorgen lockte uns nach dem Frühstück zu einer kleinen Wanderung. Um 13.00 Uhr fuhren wir dann mit Wolfi und Charly zur Max Aicher Arena, der bekannten Eissporthalle in Inzell. Zur Begrüßung gab`s eine halbe Gerstensaft und eine Bratwurst. Bevor wir versuchten, uns zu den Fahrerlagern durchzuschlagen, besichtigten wir die Angeboten an den verschiedenen Verkaufsständen. Vor Beginn des Rennens wurden die Gäste lautstark von den Inzeller Böllerschützen mit Schall und Rauch begrüßt.
So gegen 17.00 Uhr gings dann richtig los, draußen Frühlingstemperaturen, drinnen kalte 10° Grad – brrrrr. Wir hatten super Sitzplätze vor der ersten Kurve, konnten auch den Start gut verfolgen.
Mit bayrischer Blasmusik wurden drinnen die Fahrer, ihre Teams und die Zuschauer gegrüßt. Zum Gegensatz erklang dann Rockmusik als die einzelnen Fahrer aus Schweden, Finnland, Schweiz,
Österreich, Russland und natürlich Deutschland vorgestellt wurden.

Danach ging´s richtig zur Sachen. Motorenlärm, Methanolgeruch und Anfeuerungsrufe erfüllten die Halle. Mein Adrenalin stieg ziemlich an, denn die Rennen waren wahnsinnig spannend
und bei manchen Stürzen, die Gott sei Dank gimpflich abgingen, machte ich die Augen zu. Die Fahrer aus Russland waren schon am 1.Renntag unschlagbar, souverän gewann sie alle Rennen.
Durchgefroren und aufgekratzt organisierten wir uns noch eine Pizza, bevor wir unser Haupt dann in unserem Apartment im Sportcamp niederlegten.

Auch am Sonntag weckte uns strahlende Frühlingssonne und nach einem Spaziergang ging es schon um 11.30 zur Eishalle, natürlich begleitet von Wolfi und Charly von Germany XI.

Die Begrüßung der internationalen Eisspeedway-Fans verlief wie am Samstag, nur dass am Sonntag noch mehr Zuschauer vor Ort waren. Gegen 13.30 Uhr starteten dann die letzten Entscheidungsläufe, die versprachen sehr spannend zu werden. Denn um den Platz des Vize-Weltmeisters kämpften die Deutschen gegen die Österreicher, da die Russen durch ihre Stärke unschlagbar waren. Leider landete der Junior im Team, Max Niedermaier in der Strohbande und somit war der 2.Platz fast nicht mehr zu schaffen.
Zudem war der Österreicher Franky Zorn hinter den Russen der beste Fahrer und holte  bei allen Rennen drei Punkte für sein Team.
Am Ende gewann die Russen Gold, Österreich Silber und die Deutschen landeten auf dem verdienten 3.Platz, unter großem Jubel der anwesenden Zuschauer.

Für mich war es mein erstes Eisspeedway Rennen, i fands sauguad – Inzell - des waa net des letzte Moi- mia kemman wieda !

Barbara B. Germany VI
 
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